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Mittwoch, 08. März 2017
Blechexpo 2017

Blechexpo 2013

Besuchen Sie uns auf der Blechexpo, Stuttgart, Deutschland
07. -10. November 2017
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Montag, 07. März 2016
EUROBLECH 2016, 25.-29. Oktober in Hannover

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24. Internationalen Technologiemesse für Blechbearbeitung
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Donnerstag, 08. Oktober 2015
Vergrößerter Firmenstandort in der Türkei

Neubau Bursa

Ales Pres, Bursa und die Unternehmensgruppe HEILBRONN erweitern Zusammenarbeit in einem neuen und vergrößerten Standort in der Türkei
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Der Riesen-Locher
Stattliche 320 Tonnen bringt der "Riesen-Locher" auf die Waage. Gewichtig - und trotzdem flott: In knapp 90 Minuten versieht diese von der "HEILBRONN" gebaute Stanzmaschine ein 16 Tonnen schweres Coil mit Lochungen für den Schallschutz.

Der Riesen-Locher

Der Riesen-Locher

Der Riesen-Locher

Der Riesen-Locher

Seit 2001 produziert die Salzgitter Bauelemente GmbH mit dem "Riesen-Locher" Verkleidungen für den Schallschutz. Und: die von "HEILBRONN" gelieferte Komplettanlage erfüllt diese Herausforderung mit Bestnoten. HEILBRONN-Geschäftsführer Jens Mezger: "Die Anlage ist extrem leistungsstark, hoch automatisiert und hoch flexibel." Flexibel, weil Salzgitter auf dem System unterschiedliche Stahlsorten, mit unterschiedlichen Blechdicken, Breiten, Beschichtungen und Coil-Durchmessern verarbeiten muss.

Herzstück des "Riesen-Lochers" ist der 3.200-kN- Stanzautomat. In einer Minute bringt er 150 Hübe und 550 Löcher pro Hub in das Material ein. "Riesen-Locher" - heißt das "Riesen-Lärm" und gewaltige Vibrationen? Nichts davon: Die Luftfederelemente auf denen die Stanzanlage ruht, fangen sämtliche Vibrationen auf und der Lärm ist mit 22 dBA nicht lauter als ein Flüstern.

Die Stanzanlage von "HEILBRONN" ist mit querliegenden Exzenterwellen für alle Belastungen gut gerüstet, da Querwellen im Gegensatz zu Längswellen auch bei hohen Stanzkräften und ab bestimmten Pressengrößen eine Torsion der Welle verhindern. Und noch ein Plus: die integrierte hydraulische Überlastsicherung des Stanzapparats. Landet ein größeres Metallteil zwischen dem Werkzeug, dann kann die Presse Block fahren oder sich so verspannen, dass ein Lösen nur unter großen Anstrengungen möglich ist. Nicht bei HEILBRONN: Mit der hydraulischen Überlastsicherung und einem Druckpolster, das, ohne sich zu bewegen, bis zu 400 Tonnen Last aushält, ist eine Verspannung der Presse ausgeschlossen. Überschreitet die Last den in der Steuerung eingestellten Wert, lösen sich Schnellentlüftungsventile und Hydrauliköl strömt aus. Die verbleibenden 20 mm genügen, um die Presse wieder freizufahren.

Der Name HEILBRONN steht für flexible Presse und flexibles Werkzeug. Bei 20 Lochbildvarianten kommt Salzgitter daher mit nur drei Werkzeugsätzen aus, die automatisch gewechselt und gespannt werden. Zur Anpassung an die Aufgabe werden einzelne Lochreihen einfach zu- oder abgeschaltet.

Die Vorgabe und das Ziel des "Großen Lochers" sind ganz einfach: "Vorn Coil mit Rohmaterial rein, hinten Coil mit gelochtem Material raus." Für diese Aufgabe durchdachten die Spezialisten von HEILBRONN jedes Detail und jeder Arbeitsvorgang systematisch und präzise. Zunächst versieht ein Coil-Hubwagen die Abwickelhaspel mit Rohmaterial und misst gleichzeitig die Breite des Coils über Lichtschranken aus. Jens Mezger: "Das ist ausgesprochen wichtig, da die gesamte weitere Verarbeitung automatisch abläuft." Nach zusätzlichen Mess- und Prüfvorgängen wird das Coil automatisch auf die Haspel gespannt. Über eine Schlaufengrube, die den Start-Stop-Betrieb des Vorschubs beim Lochen ausgleicht, gelangt das Material zum elektronischen Walzenvorschub.

Nach Verlassen der Presse durchläuft das verarbeitete Material eine zweite Schlaufengrube. Die dient dazu, das Aufwickeln des Bandes konstant zu halten, um das gelochte Band gleichmäßig und straff aufzuwickeln. Das Material passiert daher vor dem Aufwickeln eine Feinrichtmaschine, die das Band nachrichtet und Eigenspannungen egalisiert. Bandkantensteuerung und optische Sensoren unterstützen diesen Vorgang. Am Ende des Prozesses wird das gelochte Material auf einen weiteren Coil-Hubwagen verbracht.

Während des gesamten Prozesses behält der Bediener des "Großen Lochers" einen vollständigen Überblick über die Anlage: Stichwort Visualisierung. Er führt die Steuerung der gesamten Anlage über ein Bedienpult direkt an einem Bildschirm durch. Bei angezeigten Problemen klickt er das betreffende Aggregat an, sieht "live" alle relevanten Werte und kann nötige Gegenmaßnahmen schnell einleiten. Schnell und Kosten sparend präsentiert sich auch der Teleservice von HEILBRONN: Ein Spezialist des Unternehmens loggt sich in das System ein und sucht "online" nach Fehlern bei aufgetretenen Störungen. Ein perfekter, ein zeitgemäßer Service. Womit die "HEILBRONN" ihre hohe technische und innovative Kompetenz im Bau von Komplettanlagen noch unterstreicht.